Uhr: Garantie und Gewährleistung im Überblick
Was gesetzlich gilt, was Hersteller üblicherweise zusagen und welche Belege du dafür brauchst.
Gesetzliche Gewährleistung
24 Monate
gegenüber dem Händler; in den ersten 12 Monaten
muss er beweisen, dass die Ware beim Kauf mangelfrei war
Herstellergarantie (üblich)
freiwillig
Üblich sind 24 Monate; mechanische Uhren höherer Preisklassen haben teils 5 Jahre (oft nach Registrierung). Wasserdichtigkeit gilt nur bei intakten Dichtungen als zugesichert.
Das solltest du aufheben
- Garantiekarte gestempelt und datiert aushändigen lassen — bei Uhren ist sie oft Voraussetzung, nicht Beigabe.
- Wasserdichtigkeit jährlich prüfen lassen, wenn die Uhr nass wird: Ein Wasserschaden ohne Dichtungsservice wird selten anerkannt.
- Bei Smartwatches gelten Elektronik-Regeln: Akku ist Verschleiß, Display-Sturz kein Garantiefall.
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Gilt die Garantie ohne gestempelte Garantiekarte?
Die gesetzliche Gewährleistung gegenüber dem Händler gilt immer mit Kaufbeleg. Die Herstellergarantie kann der Hersteller dagegen an die korrekt ausgefüllte Karte knüpfen — deshalb beim Kauf auf Stempel und Datum bestehen.
Allgemeine Informationen, keine Rechtsberatung. Gesetzliche Angaben gelten für Verbraucherkäufe neuer Ware in Deutschland; Herstellergarantien sind freiwillige Zusagen, maßgeblich sind die jeweiligen Garantiebedingungen. Stand: 02.10.2026.